Aktionen 2018

12. Dezember 2018:
Oleg Senzow  mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments geehrt.

„Von der Freiheit der Kunst“
Der Beitrag erschien am 10.12.2018 unter dem Titel „Grundgesetz Artikel 5, Absatz 3 – Wer die Privilegien der Kunstfreiheit genießt, hat die Pflicht, diese Freiheit auch für andere, gleich wo sie leben, zu verteidigen“ in der Zeitung „Petersburger Dialog“

Erklärung der Vielen. „Autoritärer Nationalradikalismus“ bedroht die offene Gesellschaft, Kolumne vom 15. November 2018

Gnadenschuss für die Volkspartei? Kolumne vom 1. November 2018

Kein neues atomares Wettrüsten in Europa!
Für einen neuen Anlauf zur Rüstungskontrolle und Abrüstung

„titel thesen temperamente“ vom 21. Oktober 2018 zum Prozess gegen Kirill Serebrennikov. (Video in der ARD-Mediathek, 6:20 min)

Zukunft solidarisch gestalten – Wahlaufruf für Thorsten Schäfer-Gümbel vom 18. Oktober 2018

Kolumne vom 4. Oktober 2018 zur Europawahl 2019: „Europa nicht verschlafen!“

Kolumne zu Rechtsextremen in Chemnitz vom 6. September 2018: „Der AfD-Spuk verschwindet nicht von selbst“

Statement zur geplanten Bewegung „Aufstehen“ in einem Interview mit Werner Kolhoff, 6. August 2018

Oleg Senzow seit 14. Mai 2018 im Hungerstreik

Dienstag, 10. Juli 2018
Mahnwache an der Russischen Botschaft: Lasst Oleg nicht sterben!

Mit Fred Breinersdorfer (2.v.l.) und Marie Luise Beck bei der Mahnwache vor der russischen Botschaft. Foto Manfred Mayer

Seit 14. Mai befindet sich der ukrainische Filmemacher Oleg Senzow im Hungerstreik – Wir fordern seine sofortige Freilassung!

Für Oleg Senzow. Kolumne in der Berliner Zeitung und in der Frankfurter Rundschau vom 12. Juli 2018.

Deutschlands Verantwortung für Europa:
Soziale Spaltungen überwinden, eine Antwort auf die Flüchtlingsfrage finden und in die Zukunft investieren.
Unterstützen Sie den Appell für ein Europa der Solidarität vom 2. Juni 2018!

Oleg Senzow im Hungerstreik! Der ukrainische Filmemacher wurde im Mai 2014 vom FSB von der annektierten Krim nach Moskau verschleppt. Ein inszenierter Prozess mit Zeugen, von denen einer die unter Folter erpressten Aussagen widerrief, fand 2015 vor einem Militärgericht in Rostow statt. Senzow wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Nach mehreren Monaten Haft in Jakutsk deportierte man ihn in ein Lager in der westsibirischen Siedlung Labytnangi hinter dem Polarkreis. Mitte Mai trat Senzow in den unbefristeten Hungerstreik, um für die Freilassung von über 60 ukrainischen Gefangenen in Russland zu protestieren.

Siehe auch:
Wladimir Putins perfekter Mord darf nicht gelingen, von Dima Lewitzki, DIE WELT, 20.8.2018
(…) „Es ist offensichtlich, dass Oleg Senzow bereit ist, bis ans Ende zu gehen. In einem seiner letzten Briefe an seine Schwester Natalia Kaplan schrieb er, dass ‚das Ende nahe ist‘. Es ist auch offensichtlich, dass Wladimir Putin in diesem Kampf nicht aufgeben will.“

Beitrag der Deutschen Welle, 7. Juli 2018, von Zhanna Nemzowa und  Markian OstaptschukNatalia Kaplan, Journalistin und Cousine von Oleg Senzow, fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Hilfe auf
Kolumnen in der Frankfurter Rundschau vom 30.7.2014 und vom 9.9.2015AFP-Bericht vom  16.5.2018. Mehr in der Rubrik „Soldarität mit…

Selbstgefährdung der Freiheit. Auch alte Demokratien können sich selbst demontieren. Kolumne vom 14.6.2018

US-Botschafter Grenell überschreitet sein Amt
Erklärung der Aktion für mehr Demokratie vom 4.6.2018

Dank an alle Spender, die am 17. März im Heidelberger Forum für Kunst und Kultur und am 21. März im Willy-Brandt-Haus Berlin auf Veranstaltungen anlässlich des 80. Geburtstages von Klaus Staeck insgesamt 4425 Euro auf das Konto von Amnesty International überwiesen haben!

Klaus Staeck – „Flagge zeigen!“ 
Plakate aus der Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ 

45. Kabinettausstellung im Evangelischen Zentrum

„Kaum ein Vorurteil hält sich hartnäckiger als jenes vom Schweigen der Künstler.“ – schreibt Klaus Staeck, der 1994 befreundete Künstlerinnen und Künstler dazu aufrief, unter dem Titel „Flagge zeigen“ künstlerisch gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung sowie für die Verteidigung der Demokratie Stellung zu beziehen. Heute, da Rechtspopulisten in die Parlamente einziehen und antidemokratisches Gedankengut wieder salonfähig wird, sind seine Plakate aktueller denn je. Auf der Bischofsetage im Evangelischen Zentrum sind sie nun wieder zu sehen.

bis 11. August 2018
Videoaufzeichnung der Ausstellungseröffnung am 15. Mai

Begrüßung: Bischof Dr. Markus Dröge
Einführung: Klaus Staeck, Ehrenpräsident der Berliner Akademie der Künste

Evangelisches Zentrum Berlin, Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin-Friedrichshain, Haus 2, 4. Etage; geöffnet Mo-Fr 9-17 Uhr

Die Plakatserie ist Teil der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, die seit Februar 2018 bis Ende 2019 an verschiedenen Orten in Deutschland zu sehen ist: www.kunst-trotzt-ausgrenzung.de Mit Arbeiten von: Max Bill, Klaus von Bruch, Manfred Butzmann, Carlfriedrich Claus, Christo, Felix Droese, Ulrich Erben, Rupprecht Geiger, Jochen Gerz, Günter Grass, Michael Morgner, Harald Naegeli, Olaf Nicolai, Wolfgang Nidecken, A.R. Penck, Raffaell Rheinsberg, Borislav Sajtiniac, Daniel Spoerri, Klaus Staeck, Rosemarie Trockel, Günter Uecker und Tomi Ungerer. Eine Kooperation mit der Diakonie Deutschland.

Die Kabinettausstellungen im Evangelischen Zentrum sind ein Projekt des Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche (EKBO) und der Stiftung St. Matthäus. Mit den regelmäßigen Einladungen von Künstlerinnen und Künstlern zu den Kabinettausstellungen bekräftigt Bischof Markus Dröge sein Interesse am Dialog mit der zeitgenössischen Kunst.

Vorsicht, Empörungsindustrie! 
Die anschwellende Aufgeregtheit der Medien im Streit über den richtigen Umgang mit rechten Positionen nutzt vor allem denen, die solche haben. Kolumne vom 22.3.2018

SPD-Votum: „Am Ende doch vernünftig verhalten“

NDR Kultur, Kulturjournal, 5.3.2018, Ulrich Kühn im Gespräch mit Klaus Staeck (den Beitrag hören)

SPD-Mitgliederentscheid:  Ja zu einer Großen Koalition

Johano Strasser
Von Mitteln und von Zwecken. Wohin geht der Weg der Sozialdemokratie?
(am 7. Februar 2018 in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht)

Heute ist überall in der SPD von Erneuerung die Rede. Die einen meinen, dass sie nur in der Opposition erfolgen könne, die anderen halten sie auch dann für notwendig und möglich, wenn die SPD weitere vier Jahre in der Großen Koalition mitregiert. Aber kaum jemand fragt, wie denn die Erneuerung der SPD aussehen sollte, was sich wie ändern müßte.  (weiterlesen)